Wichtiger Auswärtspunkt in Utzenaich

Nach einem 2:0-Erfolg in Bad Wimsbach wollte der TSV Utzenaich im Heimspiel gegen den FC Braunau einen "Dreier" nachlegen, den zweiten Tabellenplatz festigen und einen weiteren Schritt in Richtung Vizemeistertitel der Landesliga West setzen. Doch die seit nunmehr sechs Runden sieglosen Gäste zeigten sich im Brückl Stadion stark formverbessert, lieferten der Wetscher-Elf ein Gefecht mit offenem Visier und konnten verdientermaßen einen Punkt mit auf die Heimreise nehmen. Rund 150 Besucher warteten bis zum Schluss vergeblich auf Tore, bekamen jedoch ein packendes Match und kurzweilige 90 Minuten serviert. Beide Teams stark ersatzgeschwächt - Lattenpendler von Kujovic Beide Mannschaften mussten am Samstagnachmittag stark ersatzgeschwächt antreten. Während Utzenaich Coach Josef Wetscher auf die gesperrten Roland Moser, Fabian Pflanzer und Thomas Hinterleitner sowie aus privaten Gründen auf Matthias Berger verzichten musste, fehlten bei den Gästen fünf Stammspieler. Aufgrund der Ausfälle schenkte Braunau-Trainer Dr. Ralf Jeck den jungen Eigengewächsen Dino Salkanovic und Dino Omic sowie Christoph Hütter das Vertrauen. Die Zuschauer bekamen nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Schuhmayer ein munteres Hin und Her zu sehen, suchten beide Mannschaften ihr Heil in der Offensive und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Nachdem Bela Koplarovics alleine vor dem Gästetor aufgetaucht war, den Ball aber knapp neben den Pfosten gesetzt hatte, musste Utzenaichs Legionär aus Ungarn aufgrund einer Leistenverletzung nach nur 25 Minuten den Platz verlassen. An der überaus rassigen und flotten Partie hatten die Gäste erheblichen Anteil. Die Braunauer versteckten sich nicht und tauchten immer wieder gefährlich vor dem Tor von Utzenaich-Keeper Fabian Weibold auf, hatten bei einem Lattenpendler von Mirza Kujovic aber Pech. Offener Schlagabtausch - Chancen hüben wie drüben Auch nach dem Wechsel spielten beide Teams munter nach vorne, ging es hurtig hin und her. Christoph Vogetseder, der in der Vorwoche eine Gelbsperre abgesessen hatte, aufgrund der Ausfälle erstmals in der Abwehr zum Einsatz kam und die linke Position in der Utzenaicher Viererkette bekleidete, schaltete sich immer wieder in das Offensivspiel der Wetscher-Elf ein. Obwohl Saban Muratovic im zentralen Mittelfeld der Hausherren unermüdlich kurbelte, wollte dem Favoriten das Führungstor nicht gelingen, konnten Alfons Fischer, Ivan Peric oder Muratovic gute Chancen nicht nutzen. Aber auch die Jeck-Elf fand den einen oder anderen Matchball vor. Während Danijel Zunic mit gefährlichen Distanzschüssen in Utzenaich-Schlussmann Weibold seinen Meister fand, hatte Kujovic das 0:1 am Fuß, ein Schuss des Bosniers von der Strafraumgrenze strich aber um Haaresbreite am Tor der Heimischen vorbei. Das Spiel hätte durchaus auch 3:3 enden können, es blieb aber bis zum Schluss bei einem torlosen Unentschieden.

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