Derbysieg und die ersten 3 Punkte für den FCB!

Zum Auftakt der vierten Runde der Landesliga West empfing der FC Braunau den SK Altheim zum Innviertler Derby. Während die "Roten Teufel" vor Wochenfrist mit einem Heimsieg gegen Schärding in der Tabelle anschreiben konnten, verzeichnete der FCB nach drei Runden ein noch jungfäuliches Punktekonto. Am Freitagabend war es soweit, fuhr die Pay-Elf mit einem 2:0-Erfolg in der noch jungen Saison die ersten Zähler ein. Der in der Fremde seit 30. April sieglose SKA hingegen konnte im Grenzlandstadion seine Auswärtsschwäche nicht ablegen.

 

Elfmeter bringt FCB in Front

Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Untergasser bekamen rund 800 Besucher nervöse und ängstliche Hausherren zu sehen. Die Mannen von Coach Edgar Pay standen - im Gegensatz zu den ersten drei Spielen - in der Defensive sehr gut und verloren nie die Ordnung, ein gezieltes Spiel nach vorne fand in Halbzeit eins aber nicht statt. Die Gäste hingegen führten spielerisch die feinere Klinge und verzeichneten mehr Spieleinteile, aus ihrer optischen Überlewgenheit konnten die Altheimer aber kein Kapital schlagen. Bis auf einen Kopfball, der in den Händen von FCB-Keeper Stefan Bernbacher landete, konnten sich die "Roten Teufel" keine effektive Chance erarbeiten. Als es bereits nach einer torlosen Halbzeit aussah, zappelte der Ball doch noch in den Maschen. Nach einem Foul an Devid Stanisavljevic schnappte sich der Serbe den Ball und verwandelte den fälligen Elfmeter trocken zum 1.0-Pausenstand.

 

Braunauer Joker sticht in den Schlussminuten

Kurz nach Wiederbeginn beinahe der Ausgleich, nach einer Ecke setzte ein Altheimer Angreifer in aussichtsreicher Position den Ball jedoch am Tor vorbei. In der Folge hatte die Pay-Elf das Geschehen zumeist unter Kontroille, zudem kam mit der Einwechslung von Franck Matondo, deraus taktischen Gründen zunächst auf der Bank Platz nehmen musste und nach einer Stunde den am Knie verletzten Rene Kienberger ersetzte, frischer wind ins Braunauer Offensivspiel. Die in der Defensive nach wie vor kompakten Hausherren versuchten nun, zielstreber nach vorne zu spielen. Nachdem Matondo nach rund 75 Minuten den Matchball vergeben hatte und alleine vor dem SKA-Gehäuse an Gästegoalie Felix Wimmer gescheitert war, sorgte der Angreifer vier Minuten vor dem Ende für die Entscheidung. Matondo legte sich den Ball zu einem Freistoß zurecht und zwirbelte das Leder aus rund 18 Meter über die Mauer zum 2:0-Endstand genau ins Eck.

 

Edgar Pay, Trainer FC Braunau:

"In den ersten drei Runden konnten wir spielerisch überzeugen, aufgrund zahlreicher Fehler in der Defensive aber keine Früchte ernten.Am Freitag sind wir hinten gut gestanden, haben uns jedoch in der Offensive schwer getan. Meine Mannschaft hat aber nie die Ordnung verloren, beherzt gekämpft und einen ungemein wichtigen Sieg gefeiert. Der Stein, der mir nach dem Spiel vom Herzen gefallen ist, war vermutlich auch in meiner Ennser Heimat zu spüren".

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